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Rufhörner - Warnsignal und Musikinstrument


14,00 € * Gewicht 0.28 kg
22,00 € * Gewicht 0.49 kg
44,00 € * Gewicht 1.1 kg
30,00 € * Gewicht 0.8 kg

Rufhörner hatten im Mittelalter mehrere nützliche Funktionen. Durch die Wiedergabe eines Tons konnte man auch über größere Entfernungen Botschaften weiterleiten.

Zum einen war es natürlich als Gefahrensignal im Einsatz. Aber auch als Musikgerät wurde es verwendet. Die Hörner von Rindern, Schafen oder Ziegen wurden entweder über die abgeschlagene Spitze des Horns oder durch eine kleine Öffnung an der schmalen Spitze geblasen. Desto kleiner das Horn, umso geübter musste sein Benutzer sein. Desto größer das Rufhorn, umso tiefer war der Ton, den man ihm entlocken konnte.


Für Anfänger der mittelalter Fans empfehlen wir Rufhörner zwischen 38 cm und 48 cm. Diesen bringen einen tiefen und gleichmäßigen Ton heraus und sind etwas leichter zu erlernen, als bei einen kleinen 28 cm Rufhorn. Lange Rufhörner erzeugen einen tiefen Ton, der auch über weitere Entfernungen gut zu hören ist. Je voluminöser das Horn, umso kräftiger ist der Ton.


Für Anfänger hier ein paar wichtige Tipps: Um dem Rufhorn einen Ton zu entlocken, sollte man es etwas seitlich am Mund ansetzen und ein wenig die Lippen entspannen und ggf. etwas anfeuchten. Durch die leicht zusammengedrückten Lippen presst man nun die Luft in das Rufhorn. Wahrscheinlich werden die ersten Versuche gründlich schief gehen und nur eine Art Rülpston aus dem Horn klingen. Aber nicht aufgeben und immer weiter üben. Irgendwann stellt sich dann das richtige Verhältnis von Pressdruck und dem Grad des Vibrierens der Lippen ein und der erste „Ton“ wird erzeugt. Mit weiterem Üben wird es dann sicher gelingen, die Töne satt und klangvoll ertönen zu lassen.



Zuletzt noch ein paar Pflegetipps:
Die Hörner gehören NICHT in die Spülmaschine. Auch heiße Getränke und zitronenhaltige Getränke können unter Umständen die innere Lackversiegelung angreifen. Am besten zum säubern, nur etwas Geschirrspülmittel und eine Flaschenbürste verwenden. Keinesfalls das Horn im Wasser einweichen, da es aufquellen wird. Grundsätzlich ist Feuchtigkeit für Naturhörner zu vermeiden. Auch Hitze ist der Lebensdauer des Horns nicht sehr zuträglich. Zur Pflege der Außenfläche der Hörner empfehlen wir das regelmäßige Einreiben mit Bienenwachs.