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Nestelspitzen

Nestelspitzen und Nestelbänder


10,90 € * 5 Stück | 2,18 €/Stück
6,20 € * 12 Stück | 0,52 €/Stück
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7,00 € * 12 Stück | 0,58 €/Stück

Nestelband und Nestelspitze für mittelalterliche Gewandung.

Das Nestelband
Nestelbänder nutzte man im Mittelalter nicht nur zum festhalten und zusammenhalten der Kleidung, sie dienten auch der Zierde. Die verwendeten Materialien dazu waren genauso vielfältig wie ihre Farben. Meist wurden sie mit der Fingerschlaufentechnik angefertigt. Somit konnte hohe Zugfestigkeit gewährleistet werden.
Die Nestelspitzen wurden anschließend an den Nestelbändern befestigt. Entweder durch annähen oder durch ankleben mittels Leim oder Harz. Auch kleine Drähte dienten manchmal zur befestigung der Nestelspitzen an den Nestelbändern.

Die Nestelspitze
Die Nestelspitzen waren zumeist aus Messingblech oder anderen Buntblechen gefertigt. In der Form waren Nestelspitzen auch in sehr unterschiedlichen Formen bekannt. Von den einfachen Nestelspitzen mit dem geraden Rand über Nestelspitzen mit kleinen Zacken (auch Krönchen genant), bis hin zur aufwendigen Ziselierungen und Spitzenenden. Die Kunstfertigkeiten hierbei sind unerschöpflich.

Der Gebrauch
Zum Verschließen und Annesteln der Gewandung, wurden kleine Löcher in den Stoff gestochen und mit einem Knopflochstich eingefasst oder die Nestelspitze durch eine Öse aus Metall geführt. Der praktische Nutzen hierbei war, dass man das Nestelband leichter durch die Löcher in der Gewandung ziehen konnte. Mit dem Nestelband wurden nicht nur die Ärmel der Gewandung befestigt, sondern auch Wams und Beinlinge in Hüfthöhe miteinander verbunden. Welches übrigens eine sehr angenehme Tragweise der Kleidung ist.

Die Nestelbänder wurden auch einfach nur als Zierelement an der Kleidung befestigt und zum Verschließen von Taschen und Beuteln gebraucht.
Ausgehend durch die zunehmend körperbetonte Mode im Mittelalter ab dem 12. Jahrhundert, verbreitete sich das Nestelband und Nestelspitze im europäischen Raum.