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Pfeil & Bogen

Historische Bögen, Pfeile und Köcher. Für den mittelalterlichen Bogenschützen.



Hier findet sich alles, was der Bogenschütze benötigt.

Von einfachen Pfeilspitzen und Bögen bis hin zum Langbogen und natürlich dem Lederköcher für die Pfeile. Zur Auswahl steht der kurze Bogen, wie ihn Reiter benutzen, der normale und der traditionelle Langbogen.
Dazu gibt es auch den passenden Lederköcher, der entweder über den Rücken oder an der Seite getragen wird.

Schließlich ist ein mittelalterlicher Jäger oder Krieger ohne Pfeil und Bogen nicht komplett, denn diese Waffe hat oft das Überleben gesichert. Gerade für die Jagd war die Meisterschaft beim Bogenschießen unersetzlich, schließlich kam man nur auf eine bestimmte Distanz an das begehrte Wild heran.

Vielleicht möchten Sie sich aber auch ihren Pfeil lieber selbst herstellen, dann bekommen Sie hier, neben den Bögen auch die passenden Pfeilspitzen. Ein authentischer Bogen, ein passender Lederköcher, und natürlich die Pfeile dürfen bei keinem LARP, keinem Mittelaltermarkt oder einem Mittelalterturnier fehlen.

Wissenswertes über den Bogenschützen

Einer der ältesten Berufe ist der des Bogenschützen. Schon seit der Antike ist der Bogenschütze als Beruf bekannt. Herrscher und Könige bedienten sich der Macht des Bogens, um Kriege zu führen.
Als Fernwaffe war der Bogen als ein mythisches Symbol bedeutend. Ein ausgebildeter langjähriger Bogenschütze konnte Bögen mit bis zu 135 lbs bedienen. Zudem konnte "Mann" als einfacher Bauer, einen Adelstitel erhalten, natürlich nur, wenn er sehr gut in seinem Berufsbild war und auch überlebte. Sozusagen der Superstar unter den Bogenschützen.

Die hoch Zeit der Bogenschützen war das Mittelalter. Bis zum Spätmittelalter gab es noch ganze Heere, die mit Bogenschützen kämpften. Ab dem Hochmittelalter begann sich ein spezieller Kleidungsstil bei den Bogenschützen durch Zusetzen. Die Tunika und die Gugel, werden ein wichtiges Kleidungsstück des spätmittelalterlichen Bogenschützen.

Später wird der Kleidungsstil farblich angepasst. Der Mi-parti Stil wird eingeführt. Die Farben passend zu den eigenen Heeresfarben angepasst. Trotzdem ist der Bogenschütze nicht reich ausgestattet. Weil sich der Großteil aus der Bauernschaft bedient, war die Gewandung eher schlicht gehalten. Sehr viel später kam die Rüstungen als Schutz dazu, was aber den Bogenschützen unbeweglicher macht. Daher beschränkt sich der Bogenschütze, auf den Gambeson allein und maximal wird, eine Beckenhaube dazu getragen.

Ab dem 15. Jahrhundert begann mit dem Beginn der Handfeuerwaffen, der Niedergang des Bogenschützens als Berufsbild. Von da ab wird der Bogen nur noch zur Jagd oder als Zeitvertreib benötigt. In der Neuzeit ist der Bogenschützen wieder im Sportbereich und als Darstellung im historischen Hobby zu sehen.